Generalisierte Hypermobilität & Ehlers Danlos Syndrome

Generalisierte Gelenkhypermobilität

Generalisierte Gelenkhypermobilität bedeutet, dass mehrere Gelenke einen grösseren Bewegungsumfang als in der Allgemeinbevölkerung üblich aufweisen.

Der populärste Screening Test ist der Beighton Score (0 bis 9).

Wichtig: Der Beighton Score ist als Screening Instrument entstanden und bildet weder Schmerzen noch Instabilität, Gewebefragilität oder Systemmanifestationen ab. Er ist zudem alters, geschlechts und populationsabhängig und kann im Verlauf sinken (zum Beispiel durch Verletzungen, Muskelverkürzungen, Arthrose).

Wenn Hypermobilität mit Beschwerden oder Funktionsstörungen einhergeht, aber die Kriterien für hypermobiles Ehlers Danlos Syndrom nicht erfüllt sind, wird dies im 2017 Rahmen als Hypermobility Spectrum Disorder eingeordnet.

Diese Trennung hat klinische Konsequenzen (Diagnostik, Kommunikation, Versorgung), ist aber biologisch nicht zwingend eine scharfe Grenze.

Die Ehlers Danlos Syndrome sind eine klinisch und genetisch heterogene Gruppe hereditärer Bindegewebserkrankungen. Die 2017 internationale Klassifikation unterscheidet 13 Subtypen mit jeweils typischen klinischen Konstellationen und, ausser beim hypermobilen Typ, meist identifizierbaren genetischen Ursachen.

1. Klassisches Ehlers Danlos Syndrom (cEDS)

Leitsymptome

  • ausgeprägte Hautüberdehnbarkeit

  • atrophe, papierartige Narben

  • generalisierte Gelenkhypermobilität

  • Hämatomneigung

  • weiche, samtige Haut

Genetik

  • COL5A1, COL5A2 (Typ V Kollagen)

  • autosomal dominant

Klinische Bedeutung

Das klassische EDS ist eines der bekanntesten Subtypen. Die Hautbeteiligung steht hier klar im Vordergrund. Narben sind oft dünn, eingesunken und verbreitert. Gelenkinstabilitäten und chronische Schmerzen sind häufig.


2. Klassisch ähnliches EDS (clEDS)

Leitsymptome

  • ausgeprägte Hautüberdehnbarkeit

  • fehlende atrophe Narben

  • generalisierte Hypermobilität

  • leicht verletzliche Haut

Genetik

  • TNXB

  • autosomal rezessiv

Besonderheit

Klinisch dem klassischen Typ ähnlich, jedoch ohne typische Narbenbildung. Wird häufig übersehen oder mit hEDS verwechselt.


3. Kardio valvuläres EDS (cvEDS)

Leitsymptome

  • schwere Herzklappenveränderungen (v. a. Mitral und Aortenklappe)

  • milde Hautüberdehnbarkeit

  • Gelenkhypermobilität

Genetik

  • COL1A2

  • autosomal rezessiv

Klinische Bedeutung

Hier steht nicht das Bindegewebe der Haut oder Gelenke im Vordergrund, sondern die kardiale Beteiligung. Früherkennung ist essenziell.


4. Vaskuläres Ehlers Danlos Syndrom (vEDS)

Leitsymptome

  • dünne, durchscheinende Haut

  • arterielle Rupturen

  • Organrupturen

  • charakteristische Gesichtsmerkmale

  • gering ausgeprägte Gelenkhypermobilität

Genetik

  • COL3A1

  • autosomal dominant

Klinische Bedeutung

Der gefährlichste Subtyp. Lebensbedrohliche Gefässrupturen können bereits in jungen Jahren auftreten. Jede invasive Massnahme muss kritisch geprüft werden.


5. Hypermobile Ehlers Danlos Syndrom (hEDS)

Leitsymptome

  • generalisierte Gelenkhypermobilität

  • chronische Schmerzen

  • Instabilitäten

  • Dysautonomie

  • funktionelle gastrointestinale Störungen

  • Fatigue

Genetik

  • bislang keine eindeutig identifizierte Ursache

Besonderheit

hEDS ist der häufigste Subtyp, aber genetisch nicht eindeutig zuordenbar. Die Diagnose ist rein klinisch anhand definierter Kriterien. Besonders häufige Assoziation mit ME/CFS, POTS und Mastzellaktivierung.


6. Arthrochalasie EDS (aEDS)

Leitsymptome

  • kongenitale Hüftluxationen

  • extreme Gelenkhypermobilität

  • Hautüberdehnbarkeit

  • Muskelschwäche

Genetik

  • COL1A1, COL1A2

  • autosomal dominant

Klinische Bedeutung

Bereits bei Geburt auffällige Gelenkinstabilitäten. Orthopädische Komplikationen stehen im Vordergrund.


7. Dermatosparaxis EDS (dEDS)

Leitsymptome

  • extreme Hautfragilität

  • schlaffe, überschüssige Haut

  • Neigung zu schweren Verletzungen

Genetik

  • ADAMTS2

  • autosomal rezessiv

Besonderheit

Sehr selten. Die Haut reisst bereits bei minimaler Belastung.


8. Kyphoskoliotisches EDS (kEDS)

Leitsymptome

  • früh beginnende schwere Skoliose

  • Muskelhypotonie

  • Gelenkhypermobilität

  • okuläre Fragilität

Genetik

  • PLOD1 oder FKBP14

  • autosomal rezessiv

Klinische Bedeutung

Schwere orthopädische und neurologische Komplikationen möglich.


9. Brittle Cornea Syndrome (BCS)

Leitsymptome

  • extrem dünne Hornhaut

  • hohes Risiko für Augenrupturen

  • Myopie

  • blaue Skleren

Genetik

  • ZNF469, PRDM5

  • autosomal rezessiv

Klinische Bedeutung

Primär ophthalmologischer Subtyp, lebenslange augenärztliche Betreuung erforderlich.


10. Spondylodysplastisches EDS (spEDS)

Leitsymptome

  • Kleinwuchs

  • kurze Extremitäten

  • Gelenkhypermobilität

  • Muskelschwäche

Genetik

  • B4GALT7, B3GALT6, SLC39A13

  • autosomal rezessiv

Besonderheit

Kombination aus Bindegewebs- und Skelettdysplasie.


11. Muskulokontraktural EDS (mcEDS)

Leitsymptome

  • multiple kongenitale Kontrakturen

  • charakteristische Gesichtsmerkmale

  • Hautfragilität

  • Hämatomneigung

Genetik

  • CHST14, DSE

  • autosomal rezessiv

Klinische Bedeutung

Schwere systemische Beteiligung, oft bereits im Neugeborenenalter sichtbar.


12. Myopathisches EDS (mEDS)

Leitsymptome

  • ausgeprägte Muskelschwäche

  • proximale Myopathie

  • Gelenkhypermobilität

  • Kontrakturen

Genetik

  • COL12A1

  • autosomal dominant oder rezessiv

Besonderheit

Verbindet klassische EDS Merkmale mit primärer Muskelerkrankung.


13. Parodontales EDS (pEDS)

Leitsymptome

  • schwere Parodontitis in jungem Alter

  • frühzeitiger Zahnverlust

  • Gelenkhypermobilität

  • Hautfragilität

Genetik

  • C1R, C1S

  • autosomal dominant

Klinische Bedeutung

Zahnmedizinisch hoch relevant, oft Erstmanifestation im Teenageralter.

Bedeutung für die Praxis

  • Nicht jeder EDS Subtyp ist hypermobil

  • Nicht jede Hypermobilität ist EDS!

  • Die Subtypisierung ist entscheidend für Prognose, Therapie und Patientensicherheit

  • Besonders wichtig: vEDS immer aktiv ausschliessen, bevor hEDS diagnostiziert wird

Hautüberdehhnung EDS MECFS

Diagnostik

Klinische Grundlogik

Bei Verdacht auf Bindegewebserkrankung sollte die Diagnostik drei Ebenen konsequent trennen:

  • Gelenkhypermobilität (objektiviert, zum Beispiel Beighton Score plus Anamnese)

  • Folgen der Hypermobilität (Instabilität, Subluxationen, Schmerz, Funktionsverlust)

  • Systemische Bindegewebszeichen und Ausschluss gefährlicher Differenzialdiagnosen (vaskuläre Fragilität, Aortopathien, okulare und skelettale Leitsymptome, neuromuskuläre Erkrankungen)

Das verhindert, dass man sich zu früh auf ein Label festlegt, und es verbessert die Patientensicherheit.

Pathophysiologische Plausibilität bei ME/"CFS"

Bindegewebe, Mechanik und Instabilität

Bei EDS Subtypen mit gesicherter genetischer Ursache führt ein Defekt in Kollagen oder kollagenassoziierten Strukturen zu Gewebeveränderungen. Das erklärt klassische Merkmale wie Hypermobilität, Hautdehnbarkeit und Gewebefragilität.

Beim hypermobilen Ehlers Danlos Syndrom ist die molekulare Ursache bislang nicht eindeutig etabliert. Das ist klinisch relevant: Die Diagnose ist klinisch, und genetische Tests dienen vor allem dem Ausschluss anderer Bindegewebserkrankungen, nicht dem Beweis von hEDS.

Chronischer Schmerz bei hypermobilen Bindegewebsphänotypen ist multifaktoriell:

  • nozizeptiv mechanisch: Mikrotraumata, Instabilität, Sehnen und Bandüberlastung

  • propriozeptiv neuromotorisch: vermehrte Gelenkfehlstellungen und ineffiziente Muskelkoordination bei einem Teil der Betroffenen (die Datenlage ist heterogen und testabhängig)

  • zentrale Sensitivierung: experimentelle Schmerztestungen und klinische Daten sprechen dafür, dass zentrale Sensitivierung bei einem Teil der Betroffenen eine wichtige Rolle spielt, mit Überlappung zu fibromyalgieähnlichen Mechanismen

  • kleinfaser Neuropathie: In Kohortenstudien wurden strukturelle Hinweise auf Small Fiber Neuropathy bei EDS Betroffenen gefunden, was neuropathische Schmerzqualitäten und autonome Symptome mit erklären kann

Klinische Konsequenz: Ein rein orthopädisches Modell greift oft zu kurz. Effektive Behandlung braucht meist eine Kombination aus Stabilisation, Schmerzphysiologie, Schlaf und autonomer Mitbehandlung.

Orthostatische Intoleranz und POTS sind in hypermobilen Bindegewebsphänotypen häufig. Mechanistisch diskutiert werden unter anderem erhöhte venöse Compliance und Pooling, sowie bei einem Teil Small Fiber Beteiligung.

Klinisch ist entscheidend: Orthostase kann Fatigue, kognitive Symptome, Schwindel, gastrointestinale Symptome und Belastungsintoleranz massiv verstärken.

Hypermobilität Daumen EDS MECFS

Komorbiditäten und Systemmanifestationen

Dysautonomie und Kreislauf

Leitsymptome: Tachykardie beim Aufstehen, Präsynkopen, Synkopen, Benommenheit, Akrozyanose, Brain Fog, Belastungsintoleranz.

Objektivierung: Schellong Test, aktive Standtests, Kipptisch je nach Fragestellung. Im ME/»CFS» Kontext ist Orthostase diagnostisch besonders relevant, weil sie Symptome triggern und den Alltag dominieren kann.

Funktionelle gastrointestinale Beschwerden und Störungen der Darm Hirn Achse sind häufig, oft gemeinsam mit Dysautonomie.

Ein aktuelles gastroenterologisches Expert Review von Q. Aziz et al. aus dem Jahr 2025 betont strukturierte Evaluation und multimodales Management bei hEDS oder Hypermobility Spectrum Disorders, besonders wenn POTS oder Mastzellaktivierung mit im Raum steht.

Es gibt Studien, die eine Assoziation zwischen hypermobilen Bindegewebsphänotypen und mastzellassoziierten Diagnosen berichten. Gleichzeitig ist die Diagnostik des Mastzellaktivierungssyndroms komplex, definitionsabhängig und missbrauchsanfällig.

Klinisch sauber ist: Symptome (Flush, Urtikaria, GI Symptome, anaphylaxieähnliche Episoden) ernst nehmen, differenzialdiagnostisch abklären, und nur bei Erfüllung etablierter Kriterien eine MCAS Diagnose stellen.

Im Umfeld von ME/»CFS» und Hypermobilität existieren Beobachtungsdaten zu Überrepräsentation von Hypermobilität und Zeichen erhöhter intrakranieller Druckproblematik oder kraniozervikaler Obstruktionen in selektionierten, schwer betroffenen Spezialsprechstunden. Diese Daten sind wichtig als Hinweis auf Subgruppen und Red Flags, beweisen aber nicht automatisch Kausalität und sind stark durch Selektion beeinflusst.

Pragmatische Konsequenz: Bei klaren neurologischen Warnzeichen (progrediente Paresen, Myelopathiezeichen, neue schwere Kopfschmerzen mit Papillenödemverdacht, anhaltende Synkopen, fokale Ausfälle) braucht es leitliniengerechte neurologische Abklärung unabhängig vom EDS Label.

Überlappung mit ME/"CFS"

Evidenz für Assoziation

Die Assoziation zwischen EDS, orthostatischer Intoleranz und Chronic Fatigue wurde bereits 1999 in einer Fallserie bei Jugendlichen beschrieben.
Neuere Arbeiten deuten darauf hin, dass ME/»CFS» Patientinnen und Patienten mit Gelenkhypermobilität oder EDS klinisch als Subgruppe auftreten können, mit teils höherer Symptombelastung und schlechterer Lebensqualität.
Ein Seminarartikel beleuchtet die Rolle von Fatigue in hEDS und die Symptomüberlappung zu ME/»CFS», inklusive der klinischen Implikation, dass ein Teil von ME/»CFS» Betroffenen eine unerkannt hypermobile Bindegewebskonstellation haben könnte.

Klinisches Erklärungsmodell

ME/»CFS» ist definiert durch post exertional malaise als Kernmerkmal, dazu oft Schlafstörungen, kognitive Symptome und autonome Beschwerden. Bei gleichzeitiger Hypermobilität oder hEDS können mehrere Faktoren den Funktionsverlust additiv verstärken:

  • Orthostase verschlechtert Fatigue und Kognition

  • Schmerz und Schlafstörung verstärken Belastungsintoleranz

  • Instabilität reduziert konditionelle Reserve und führt zu Dekonditionierung, ohne dass dies die Ursache der Erkrankung sein muss

Wichtig ist, dass diese Faktoren die Symptomlast beeinflussen können, aber ME/»CFS» nicht auf Hypermobilität reduziert werden darf.

Ärztin MECFS Literatur

Praktisches Vorgehen

Anamnese Checkliste

Bei der Anamnese geht es darum, typische Symptome und Auffälligkeiten systematisch zu erfassen:

Hypermobilität heute und früher
Wichtig ist nicht nur, wie beweglich die Gelenke aktuell sind (zum Beispiel im Beighton Score), sondern auch, ob früher eine starke Beweglichkeit bestand, etwa in der Kindheit oder Jugend.

Gelenkinstabilität und Verletzungen
Hierzu gehören:

  • wiederholtes „Ausrenken“ oder Teilverrenkungen (Subluxationen)

  • vollständige Luxationen

  • häufige Verstauchungen

  • frühere Operationen an Gelenken

Schmerzen
Dabei wird unterschieden:

  • mechanische Schmerzen (zum Beispiel bei Belastung)

  • nervenbedingte Schmerzen (Brennen, Kribbeln)

  • generalisierte Schmerzen im ganzen Körper
    sowie typische Auslöser und Verstärker.

Autonome Symptome (Kreislaufregulation)
Zum Beispiel:

  • Herzrasen beim Aufstehen

  • Schwindel oder Beinahe Ohnmacht

  • tatsächliche Ohnmacht

  • Hitzeintoleranz

  • kalte oder blau verfärbte Hände und Füsse

ME/»CFS» typische Symptome
Besonders wichtig sind:

  • starke Verschlechterung nach Belastung (post exertional malaise)

  • wie lange Erholung nach Aktivität dauert

  • individuelle Belastungsgrenzen

Weitere Organsysteme
Je nach Person werden auch Beschwerden aus folgenden Bereichen berücksichtigt:

  • Magen Darm Trakt

  • Harnwege

  • gynäkologische Beschwerden

Familienanamnese
Wichtig sind Hinweise auf:

  • Gefässrisse (Aneurysmen, Dissektionen)

  • plötzliche Todesfälle

  • auffällige Narben oder bekannte Bindegewebserkrankungen in der Familie

Warnzeichen für andere Bindegewebserkrankungen
Bestimmte Symptome können auf seltenere, teils gefährlichere EDS Formen hinweisen und müssen gezielt ausgeschlossen werden.

Hier werden typische körperliche Zeichen überprüft:

Gelenkstatus und Beweglichkeit

  • standardisierter Beighton Score

  • gezielte Untersuchung auf Instabilität, Fehlstellungen, Muskelkraft und Bewegungssteuerung

Haut
Beurteilung von:

  • Dehnbarkeit

  • Narben

  • Dehnungsstreifen

  • Neigung zu blauen Flecken

Kreislauf
Messung der Vitalwerte im Liegen und im Stehen, um Kreislaufregulationsstörungen zu erkennen.

Neurologische Orientierung
Kurze Überprüfung von Sensibilität, Kraft und Koordination, um relevante Nervenerkrankungen auszuschliessen.

Nicht jede Untersuchung ist bei jeder Person nötig. Sie richtet sich nach den individuellen Symptomen:

Bei Verdacht auf Kreislaufprobleme

  • aktiver Standtest oder Kipptischuntersuchung zur Abklärung von orthostatischer Intoleranz oder POTS

Laboruntersuchungen
Zur Abklärung anderer Ursachen, z. B.:

  • Blutarmut

  • Schilddrüsenstörungen

  • Entzündungen

  • Vitamin oder Mineralstoffmängel

Genetische Abklärung
Bei bestimmten Warnzeichen oder Verdacht auf seltene EDS Subtypen, gemäss der internationalen Klassifikation von 2017.

Neurologische Mitbeurteilung
Bei Hinweisen auf Nervenschmerzen oder autonome Störungen, gegebenenfalls mit Abklärung einer Small Fiber Neuropathie in spezialisierten Zentren.

Ein negativer oder grenzwertiger Beighton Score schliesst relevante Hypermobilität nicht sicher aus, besonders wenn früher deutliche Hypermobilität bestand. Bei ME/"CFS" müssen alle Therapien pacing und post exertional malaise berücksichtigen, sonst drohen deutliche Verschlechterungen.

Quellenverzeichnis

  • Rowe PC et al. Orthostatic intolerance and chronic fatigue syndrome associated with Ehlers Danlos syndrome.

  • Hakim A et al. Chronic fatigue in Ehlers Danlos syndrome hypermobility type.

  • Thwaites PA et al. Hypermobile Ehlers Danlos syndrome and disorders of the gut brain interaction.

  • Beckers AB et al. Gastrointestinal disorders in joint hypermobility syndrome.

  • Shao YP et al. Gastrointestinal involvement in Ehlers Danlos syndrome.

  • Aziz Q et al. AGA Clinical Practice Update on GI manifestations and autonomic or immune dysfunction in hypermobile Ehlers Danlos syndrome.

  • Quigley EMM et al. The overlap of POTS, hEDS and gastrointestinal dysfunction.

  • Raj SR. Postural tachycardia syndrome.

  • Bowen JM et al. Guidelines for the management of vascular Ehlers Danlos syndrome.

  • Ritelli M, Colombi M. Molecular genetics of Ehlers Danlos syndromes.

  • Brady AF et al. The Ehlers Danlos syndromes rare types.

  • Novak P et al. Hypermobile Ehlers Danlos syndrome: cerebrovascular and autonomic findings.
  • Cazzato D et al. Small fiber neuropathy is a common feature of Ehlers Danlos syndromes.
  • Malfait F et al. The 2017 international classification of the Ehlers Danlos syndromes.

  • Tinkle B et al. Hypermobile Ehlers Danlos syndrome: clinical description and natural history.

  • Castori M et al. A framework for the classification of joint hypermobility and related conditions.

  • hEDS Diagnostic Criteria Checklist. International Consortium on Ehlers Danlos Syndromes.

  • Malek S et al. The Beighton Score as a measure of generalised joint hypermobility.

  • Singh H et al. Beighton scores and cut offs across the lifespan.

  • Tofts L et al. Generalized joint hypermobility in adults: systematic review and meta analysis.

  • Engelbert RHH et al. Evidence based rationale for physical therapy treatment in joint hypermobility syndrome and hEDS.

  • Buryk Iggers S et al. Exercise and rehabilitation in people with Ehlers Danlos syndromes.

  • Brittain MG et al. Physical therapy interventions in generalised hypermobility spectrum disorder and hEDS.

  • Di Stefano G et al. Central sensitization as mechanism underlying pain in joint hypermobility syndrome and EDS hypermobility type.

0

Subtotal